Noch 2013 erledigte mein Vater seine Rechnungen und Angebote mit einer Schreibmaschine. Ich wollte ihm eine digitale Lösung bereitstellen – doch auf dem Markt gab es damals an sich kaum webbasierte Software, die den Anforderungen entsprach: eine benutzerfreundliche, webbasierte Buchhaltungssoftware für kleine und mittlere Unternehmen, die auf dem eigenen Server betrieben werden kann und damit die volle Datenhoheit im Unternehmen lässt. Also beschloss ich, selbst eine Lösung zu entwickeln. Über die Jahre habe ich die Software kontinuierlich weiterentwickelt und schließlich auch anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Was als praktische Lösung für den eigenen Betrieb begann, entwickelte sich zu einem Projekt, das mich über viele Jahre begleitet hat – eine ebenso lehrreiche wie spannende Reise.
Während meines Philosophiestudiums begann ich, eine Sammlung von Zitaten, Gedanken und Ideen aufzubauen. Kompakte, inspirierende Inhalte haben mich schon immer besonders angesprochen. Schnell wurde mir klar, welches Potenzial in einer solchen Zitatensammlung steckt: Aus ihr lassen sich Bildzitate erstellen – kurze, prägnante Inhalte, die sich leicht erstellen und unkompliziert teilen lassen. Das war zu einer Zeit, als Memes und Bildzitate in sozialen Medien noch längst nicht so verbreitet waren wie heute. Denkschatz war eine digitale Zitatesammlung (Zitate, Filmzitate, Gedichte, Aphorismen), welche ich viele Jahre lang mit großer Leidenschaft und keiner Gewinnabsicht verfolgt habe. Auch wenn ich nach wie vor davon überzeugt bin, dass eine solches Projekt einen echten Mehrwert bieten und funktionieren kann, ist mir der Aufwand, eine Community zu betreuen, einfach zu hoch geworden.